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Das Superfood Berberitze getrocknet

Berberitze: Die Vitamin-C-Bombe

Kurzprofil: Berberitze

Namentlich sind Berberitzen (lat. Berberis Vulgaris) auch Sauerdorn oder Essigbeere genannt den wenigsten bekannt. Ihre leuchtend rote Signalfarbe macht die Minibeeren kaum übersehbar. Beheimatet ist die wild wachsende Pflanze in Asien und teilweise in Europa und ziert hier Gebirge, Wälder oder Parks. Der Iran belegt mit einer jährlichen Ernte von ca. 4,5 Tonnen Platz eins im weltweiten Berberitzenanbau. Im Orient sind Berberitzen kulinarisch etabliert und werden als würzende Zutat für Reisgerichte und Fleischspeisen verwendet. Die ein Zentimeter langen Beeren sind nicht nur kulinarisch interessant, sondern auch gesund. Denn Berberitzen sind wahrliche Vitamin-C-Bomben! Vitamin C ist an vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt und erfüllt dort wichtige Aufgaben. Im Zusammenspiel mit dem ebenfalls antioxidantienreichen Superfood Ginkgo bilden die beiden Superfoods, das perfekte Duo in unseren Superfood Smoothie Brain Juicer .

Berberitzen Superpower

Mit ihrem Vitamin C Gehalt von 25 mg / 100 g sind Berberitzen schon früher als natürliches Heilmittel angewandt worden. Im Nahen Osten zum Beispiel werden Berberitzen bei Erkältungs- oder Grippebeschwerden eingesetzt. Das Antioxidans Ascorbinsäure (Vitamin C) fängt die freien Radikale im Blut, im Gehirn und in den Körperzellen ab und macht sie unschädlich. Bei einem menschlichen Tagesbedarf von 100 mg Vitamin C kann mit ein paar Berberitzen bereits ein Viertel abgedeckt werden. Der Saft der Berberitzen hat sich außerdem bei Entzündungen im Mundraum sowie Zahnfleischbluten als hilfreich erwiesen. Auch Naturheilkundler Kneipp wusste um die antiseptische und entgiftende Wirkweise des Superfoods Bescheid und setzte Berberitzen unter anderem bei Leber- oder Gallenbeschwerden ein.

So verlockend die Beeren auch aussehen, beim Pflücken ist Vorsicht geboten, der dornige Strauch ist, abgesehen von den Beeren, giftig. Die im Strauch enthaltenen Inhaltsstoffe Berberin und Berbamin zeigen eine in Bezug auf Bakterien, Pilze und Protozoen wachstumshemmende Wirkung. In der Homöopathie werden daher auch die Blätter und die Rinde verwendet.

Die auffällige rote Farbe des Superfoods wird durch den Inhaltsstoff Anthocyane hervorgerufen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Antioxidans, welches entzündungshemmend und entsäuernd wirkt. Durch die sättigenden Ballaststoffe des kalorienreichen, fettarmen Superfoods profitiert nicht zuletzt auch der Darm.

So schmeckt die Vitamin-C-Bombe

Das Superfood hat einen herb-sauren Geschmack – Kein Wunder es enthält bis zu sechs Prozent Säure. Nichtsdestotrotz werden Berberitzen gerne zu Chutneys oder Konfitüre verarbeitet. Geerntet werden Berberitzen von August bis Oktober. Hierzulande ist das Superfood in Feinkostläden sowie orientalischen oder arabischen Läden ggf. frisch oder getrocknet erhältlich. Online sind Berberitzen ebenfalls erhältlich.

Rezeptideen

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